Sonntag, 19.4.2015, 19:00 Uhr:

Xavier de Maistre

Harfe virtuos

Xavier de Maistre wird allgemein als der Künstler gefeiert, dem es gelungen ist, die Harfe aus dem Bereich der zarten, zwar wunderbaren, aber doch sehr sanften Töne hervorzuholen, in den man sie allzu schnell einordnet. In Toulon geboren, wurde er zuerst am dortigen Konservatorium ausgebildet und vervollständigte seine Studien bei Jacqueline Borot und Catherine Michel in Paris. Gleichzeitig studierte er Politische Wissenschaften an der „Ecole des Sciences Politiques“ und später an der „London School of Economics“. 1998 gewann Xavier de Maistre den 1. Preis beim „USA International Harp Competition“ Bloomington. Mit 24 Jahren wurde er bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen und verließ diese 2010 wieder, um sich ausschließlich seiner Solokarriere zu widmen.

Als Solist konzertiert Xavier de Maistre regelmäßig in den bedeutenden Konzerthäusern Europas, Japans und der USA; er trat bereits mit zahlreichen renommierten Orchestern auf und arbeitete mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Daniele Gatti, Kristjan Järvi, Philippe Jordan, Riccardo Muti, Andrés Orozco-Estrada, André Previn, Simon Rattle, Heinrich Schiff, Gilbert Varga und Kazuki Yamada zusammen.
Xavier de Maistre spielt eine Harfe von Lyon / Healy.

Programmauszüge:

Michail Iwanowitsch Glinka (1804-1857):
Variationen Es-Dur für Harfe über ein Thema von Mozart (aus der Oper „Die Zauberflöte“, 1822)
Franz Liszt (1811-1886):
„Le Rossignol“ (Die Nachtigall) S250/1 nach einer russischen Melodie von Alexander Alabieff, für Harfe arrangiert von Henriette Renié
Gabriel Fauré (1845-1924): Impromptu Des-Dur op. 86, für Harfe
Friedrich Smetana (1824-1884):
„Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ in einem Arrangement für Harfe solo von Hans Trnecek

Eintritt: 
PK 1 32 € / PK 2 28 €

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