Samstag, 15. November 2008 19:30 Uhr

Herb Geller & Ack van Rooyen

Zum 80. Geburtstag feiern wir Herb Geller mit einem ganz besonderen Jazzkonzert: Neben Herb Geller selbst stehen sein musikalischer Weggefährte Ack van Rooyen und das Jürgen Bleibel Trio auf der Bühne.

Ack van Rooyen (Trompete, Flügelhorn)
Herb Geller (Saxophon)
Jürgen Bleibel Trio mit Jürgen Bleibel (Piano), Markus Schieferdecker (Bass) und Christian Schönefeldt Schlagzeug)

Preise A

Ticket online kaufen

Herb Gellers Musikerkarriere begann er im Alter von acht Jahren, mit vierzehn machte er das Saxophon zu seinem Beruf. Nur zwei Jahre später bekam er sein erstes Engagement in der Band des Violinisten Joe Venuti. 1948 reiste Herb Geller nach New York, wo er in zahlreichen Bands spielte.
Während einer Brasilientournee mit dem Benny Goodman Orchestra entschied Herb Geller sich, nicht wieder in die USA zurückzukehren. Über São Paulo und Lissabon erreichte er Paris, wo er u. a. für den französischen Rundfunk arbeitete. 1962 nahm  ihn die Bigband des SFB unter Vertrag. Dort spielte er u.a. mit Ack van Rooyen. Herb blieb drei Jahre, bis er ein 28 Jahre andauerndes Engagement mit der Bigband des NDR in Hamburg einging. 1976 wurde er mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. 1985 komponierte er die Musik für den ersten Kinofilm von Otto Waalkes. An der Hochschule für Musik in Hamburg war er bis zu seiner Pensionierung tätig. 2005 wurde Herb Geller auf der Burg Ronneburg für seine Verdienste um den Jazz zum “Ritter der Ronneburg” geschlagen.

Ack van Rooyen studierte am Konservatorium von Den Haag Trompete. Nach einem mehreren Jahren in Paris kam er nach Berlin und war Mitbegründer der Bigband des SFB. Heute unterrichtet er am Konservatorium Den Haag und leitet verschiedene Workshops in ganz Europa. Ebenso wie Geller ist er “Ritter der Ronneburg” - seit 2006.

Jürgen Bleibel spielt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier. 1988 beendete er das Klassikstudium in Münster und Arnheim mit der Note „Sehr gut“. Zahlreiche Konzerte in Klassik und Jazz als Solist und Begleiter von Instrumentalisten (u.a. mit seinem Bruder Wolfgang, Professor an der Musikhochschule Weimar) und Sängern wie z.B. Mark Coles (USA) und die australische Mezzosopranistin Suzanne McLeod folgten. Ein Schwerpunkt in Bleibels künstlerischem Schaffen sind Auftritte und Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen mit der eigenen Jazzformation sowie mit internationalen Größen des Jazz.

Markus Schieferdecker: Träger des Kulturträgerpreises Bayern, Kulturforums Franken, 1. Preis Jazz Competitons in Leipzig, Leverkusen, Bilbao und Brüssel. Absolvierte  das künstlerische Diplom mit Auszeichnung und das Konzertexamen an der Musikhochschule Köln nach abgeschlossenem Studiengang in Würzburg. So erstaunt es wenig, dass große Namen seinen Weg pflastern. Er hat mit Albert Mangelsdorf +, Clark Terry, Lee Konitz, Jerry Bergonzi, Klaus Doldinger, Bob Malach, The Cologne Jazz Orchestra und The German All Stars zusammengearbeitet – um nur einige wenige zu nennen.

Christian Schönefeldt: Musikstudium am Konservatorium Hilversum/NL, mehrere Jahre Mitglied im Landesjugendjazzorchester NRW, zahlreiche Tourneen, u.a. durch Indien, Australien sowie Süd- und Mittelamerika. Seit 1992 als Schlagzeuger in verschiedenen Jazzformationen in Europa sowie zahlreiche Rundfunk und CD Produktionen. Zusammenarbeit u.a. mit Benny Golson, Jimmy Woode, Herb Geller, Richie Beirach, Ian McDougle, Bobby Lamp, Bennie Bailey, Tony Lakatos, Dusko Goykovich, Doug Rainey, Peter Herbolzheimer. Mehrfacher Preisträger beim Jazzpodium mit dem “Joachim Raffel Sextett“, mit dem Trio “Winck-Büning-Schoenefeldt“, dem “Hervé Jeanne Trio“ und dem “Volker Winck Quartett“