Sonntag, 26. Oktober 2008 19:00 Uhr

Kammerphilharmonie Amadé

NACHHOLTERMIN VOM 24. AUGUST!

Als Kammerorchester von europäischem Format, das sich dem Werk Mozarts in besonderer Weise verpflichtet fühlt, ist die Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld auf nationalen und internationalen Konzertpodien präsent. Nach knapp vierjähriger Pause sind die Musiker wieder in der Friedenskapelle zu Gast.

Programm (leicht geändert aufgrund der Terminverschiebung):
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791): Divertimento B-Dur KV 137 (2. Salzburger Sinfonie)
Franz Schubert (1797-1828): Rondo A-Dur D 438 für Violine und Streichorchester
Antonín Dvorák (1841-1904): Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22

Violine: Phoebe Rosochacki
Leitung: Frieder Obstfeld

Preise A

Ticket online kaufen

Das Orchester mit Musikerinnen und Musikern aus Nordrhein-Westfalen und ganz Europa ist längst zu einem der bemerkenswertesten Ensembles der aktuellen Musikszene geworden. “Eine Klasse für sich”, urteilt die Kritik und hebt die kammermusikalische Sprühkraft, die exzellente Klangbalance, den glockenreinen Orchesterton sowie die Intensität und Transparenz des Orchesterklanges hervor, ob bei den bisherigen Auftritten beim Internationalen Beethovenfest Bonn oder beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Festival “Toujours Mozart” in Salzburg und Wien, beim Weihnachtskonzert mit dem Bundespräsidenten im ZDF oder dem Japan-Forum des Landes NRW in Tokio. In der Friedenskapelle waren sie zuletzt im Dezember 2004 zu hören.

Frieder Obstfeld
Der künstlerische Leiter und Gründer der Kammerphilharmonie Amadé erhielt seine erste musikalische Ausbildung in Bonn bei Heribert Beissel (Klavier) und Gustav Mikulai (Violine). In den Meisterklassen von Kurt Schäffer an der Düsseldorfer Musikhochschule und von Bruno Giuranna an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold setzte er seine Studien im Streicherfach fort. Anfang der 1970er Jahre gründete er das ausgezeichnete Juventus Quartett, dem er als Bratschist mehrere Jahre angehörte. Seit dem Abschluß des Klavierstudiums 1988 bei Gregor Weichert konzentriert er sich auf seine Tätigkeit als Dirigent. Der kammermusikalische Aspekt, die Beseelung des Tons und die Trans-parenz des Ensembleklangs stehen für Frieder Obstfeld, der seine Aufgabe als Dirigent als “primus inter pares” und Ideengeber versteht, im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit.
Anknüpfend an die musikalische Arbeit mit der Westfälischen Kammerphilharmonie in den Jahren 1993 bis 1996 gründete Frieder Obstfeld 1997 die Kammerphilharmonie Amadé und formte das Orchester in wenigen Jahren zu einem der führenden Kammerorchester in Deutschland, das zunehmend auch internationale Beachtung findet.